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Häufig gestellte Fragen (faq)

 

Was stimmt nicht mit Iams?

Über einen Zeitraum von fast 10 Monaten führte PETA eine Undercover Ermittlung in einem Iams-Vertragslabor durch. Was unser Ermittler dabei aufdeckte und versteckt mit der Kamera festhielt, würde jedem Tierfreund die Haare zu Berge stehen lassen: Hunde, die aufgrund des Eingesperrtseins in Stahl- und Zementzellen wahnsinnig geworden waren, Hunde, die man auf dem Boden, von dem schon die Farbe abblätterte, einfach liegen ließ, nachdem man ihnen die Stimmbänder durchtrennt und Teile aus dem Oberschenkelmuskel rausgeschnitten hatte, Hunde, die in unerträglicher Hitze und bitterer Kälte litten, und entsetzlich kranke Hunde und Katzen, die in ihren Käfigen vor sich hindümpelten, ihrem Leiden überlassen, vernachlässigt und ohne tierärztliche Versorgung. Die Tiere, die in Iams' Tests benutzt werden, unterscheiden sich durch nichts von den Hunden und Katzen bei uns zu Hause; auch sie verdienen Gesellschaft, Spiel, eine anregende Umgebung, und haben ein Recht darauf, frei von den Qualen und Schmerzen durch Experimente zu leben.

Aber muss Iams seine Forschung und Entwicklung nicht fortsetzen, um besseres Futter zu produzieren und so die Gesundheit von Hunden zu verbessern? Das Unternehmen kann nicht einfach alle Tests einstellen, oder?

Wir appellieren mit Nachdruck an Iams, sich auf tierversuchsfreie Tests, Laboranalysen und Untersuchungen mit Tieren in ihrer häuslichen Umgebung zu stützen, an denen Hunde und Katzen teilnehmen, wenn sich ihre Tierhalter freiwillig dazu bereit erklären. Derzeit leiden die Tiere unvorstellbar in den Betonzellen, ohne Bewegung und Anregung, nur damit Iams seine Produkte wieder mit einer Neuigkeit anpreisen und so seinen Marktanteil halten kann. Es geht nur ums Verkaufen. Wenn den Verantwortlichen von Iams tatsächlich etwas an der Gesundheit und dem Glück unserer Haustiere läge, würden sie diese unnötigen Tests sofort einstellen. Sie haben bewiesen, dass für sie nur der Profit zählt.

Aber wie steht es mit Iams' Behauptungen auf ihrer Website, das Unternehmen würde alle gesetzlichen Bestimmungen einhalten und sogar noch übertreffen?

Iams hat PETA gegenüber wiederholt gelogen, indem sie versprachen, die Lebensbedingungen der Hunde in ihren Vertragslabors zu verbessern. Unsere Ermittlung fand statt, über ein Jahr, nachdem Iams versprochen hatte, "die Latte [im Tierschutz] höher zu hängen" in ihren Vertragslabors, und uns sogar zugesichert hatte, dass Programme zur Bereicherung und Anregung der Tiere bereits umgesetzt würden, doch unser Ermittler konnte das nicht bestätigen. Mindestens 27 Hunde wurden getötet, und andere litten an Krankheiten, die trotz der Zusicherungen in Iams Forschungspolitik nicht behandelt wurden, denn die besagt ausdrücklich, dass kein Tier je vorsätzlich für einen Iams Test getötet wird.

Unsere Videoaufnahmen zeigen Vertreter von Iams, die die Anlage besichtigen und die Hunde sehen, die sich in ihren vergitterten Zellen endlos im Kreis drehen bei unerträglicher Hitze. Die Verantwortlichen von Iams kannten die Wahrheit, doch sie logen. Wie soll man ihnen jetzt an diesem Punkte trauen, dass sie im besten Interesse der Tiere handeln? Unser Ermittler kämpfte sechs Monate darum, dass jeder Hund wenigstens ein einzelnes billiges Gummispielzeug in die Zelle bekam. So sieht Iams' Vorstellung von "Anregung" aus. Werden sich Tierfreunde erst einmal darüber im Klaren, dass sie für das Einsperren und Verstümmeln von Tieren bezahlen, werden sie einfach kein Iams Futter mehr kaufen und der Propaganda keinen Glauben mehr schenken.

Was passiert jetzt mit den Hunden?

Nach erheblichem Druck seitens PETA, erklärte sich Iams schließlich einverstanden, die Hunde aus diesem speziellen Labor zu entfernen. Man teilte uns durch Verantwortliche von Iams mit, dass die Hunde sich nun in einer Iams-eigenen Anlage in Dayton befänden, doch die will man uns nicht besichtigen lassen. Wir wissen absolut nicht, ob die Hunde nun in einer besseren Situation sind als zuvor. Wir setzen unseren Druck auf Iams weiter fort, uns die Anlage sehen zu lassen, und drängen auf das Unternehmen, diese Hunde zur Adoption in Privathände freizugeben, doch solange wir keine Bestätigung von Iams haben, dass die Hunde adoptiert wurden, müssen wir leider davon ausgehen, dass dies nicht der Fall ist.

Warum sollten wir Euch und nicht Iams glauben?

Videoaufnahmen lügen nicht. Hier kann jeder den Missbrauch selbst sehen. Procter & Gamble, die Mutterfirma von Iams, verfügt über eine lange Historie von Tierquälerei. Nach Jahren des Druckes, grausame Produkttests an Tieren einzustellen, quält das Unternehmen nach wie vor Kaninchen, Frettchen und viele andere Tiere in ihren Haut- und Augenreizungstests für Kosmetika. P&G gibt in fünf Tagen mehr Geld für Werbung aus als es in den letzten 14 Jahren zur Entwicklung von Alternativen zu Tierversuchen ausgegeben hat. Nicht besonders gut für ein Unternehmen, das behauptet, ihm läge etwas an Tieren.

Warum nehmt Ihr speziell Iams ins Visier? Führen nicht die meisten großen Marken Tests an Tieren in Labors durch?

Iams behauptet von sich, führend in der Tierfutterindustrie zu sein. Wir fordern das Unternehmen auf, sich dann auch so zu verhalten. Als einer der großen Futterhersteller würde ihre Entscheidung, Laborversuche an Tieren einzustellen, Pioniercharakter haben, als Beispiel für Fortschritt in der Industrie dienen und damit eine wirklich "neue und bessere" Ära beim Tierfutter einläuten, nicht nur eine unwesentliche Änderung auf Kosten der Tiere bedeuten.

Eine Liste fortschrittlich denkender Tierfutterhersteller, die entweder ihre Tierversuche eingestellt oder nie welche durchgeführt haben, findet sich hier.

Seid Ihr nicht gegen alle Tierversuche, also auch solche für die humanmedizinische Forschung?

Tierversuche waren nie ein notwendiger, sicherer oder effektiver Weg, medizinische Forschung zu betreiben. Iams Tests sind ganz besonders widerwärtig, da die Tiere für sie in vergitterte Stahl- und Betonzellen eingepfercht und invasiven Eingriffen unterzogen werden, nur um Hunde- und Katzenfutter zu testen.

Tierfreunde würden nicht ihre eigenen Tiere opfern, damit andere Tiere etwas davon haben, und sie möchten auch nicht, dass Tiere, die wie ihre eigenen sind, grausamen und unnötigen Experimenten unterzogen werden. Wir sprechen hier von Hunde- und Katzenfutter. Die Wahrheit sieht so aus, dass es in diesen fortgesetzten Experimenten nur um Iams' Brieftasche geht.

 




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